ALMHÜTTEN IN KÄRNTEN

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ALMHÜTTEN IN KÄRNTEN

August 14, 2018
Sebastian
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Wandern von Alm zu Alm rund um den Millstätter See

Als die Städter Anfang des 20. Jahrhunderts den ländlichen Raum und seine Natur zur inspirierenden Erholung entdeckten, ließ Alexander von Pupovac die „Hütte am Nock“ – die heutige Alexanderhütte – zum ersten Touristenhaus in der Destination Millstätter See ausbauen.

 

Damals erhielt dieses Refugium in den Bergen seine charakteristische, verglaste Veranda, in der sich auch an kühleren Tagen zum Beispiel Käse aus der hauseigenen Sennerei genießen lässt.
Neben der Alexanderhütte laden noch zahlreiche weitere Hütten am Millstätter See Höhensteig , dem Alpe-Adria-Trail, dem Weg der Liebe und ihren vielen Nebenrouten zur Einkehr ein.
Eine davon ist die Lammersdorfer Hütte, ausgezeichnet mit als Kärntner Qualitätsbetrieb. In der angrenzenden Sennerei käst Michael Kerschbaumer. 100 Tage im Jahr ist er da oben. 600 Liter Milch verarbeitet er zu Bergkäse und Emmentaler, und das kann er sehr gut. Für seinen drei Monate gereiften Lammersdorfer Bergkäse erhielt er als erster Kärntner Käser bei der Internationalen Almkäseolympiade in Galtür 2014 eine Goldmedaille, die „Goldene Sennerharfe“.

Für die kleinen Wanderer stellt die Lammersdorfer Hütte auf der Millstätter Alpe ein besonderes Ziel dar. Beim Almerlebnistag erhalten jung und alt spielerisch einen Einblick in die Arbeit der Almwirtschaft.

 

 

HARBER KAS 

Was den Sardiniern ihr Casu Marzu (Madenkäse) ist auf der Alexanderalm und im Langalmtal der „Harba Kas“. Nicht dass sich im „Harbn Kas“ auch Lebewesen befänden – im Gegenteil! Ausgangsstoff ist Bauerntopfen (Quark), der in mehreren Arbeitsschritten aufbereitet und ca. 5 Wochen zum Ausreifen gebracht wird. Haltbar gemacht wird der Käse mit Salz, wovon er auch seinen Namen erhielt. „Harb“ bedeutet in der Mundart „salzig“. Allerdings schmeckt der fachgerecht zubereitete Käse nicht salzig.

Das Ergebnis ist kein Laib, sondern eher eine Art getrockneter Frischkäse, der in seiner Konsistenz recht krümelig daher kommt, aber trotzdem köstlich schmeckt. Besonders gut mundet er auf selbst gebackenem Bauernbrot.

Handlungsanleitung: Die Scheibe Bauerbrot wird dick mit Almbutter bestrichen und anschließend mit der Butterseite in den „Harben Kas“ gedrückt.

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